Harpes neograciles

Run. & E. RICHTER 1924
Trilobit
EN: (=Helioharpes; Reticuloharpes) trilobit
NL: Trilobieten
F: Trilobita
Modell 1:1

Modell Beschreibung

Das Modell besteht aus hochwertigem Kunststoff. Handkoloriert mit UV-Lichtbeständigem Acrylfarben. Wir bieten zwei Modelle. Einmal mit Antennen und Beinen und einmal ohne.

Modellbau: Susanne Klein

Größe

Länge: 12 cm

Preis

Version 1: 560,00 € mit Beinen und Fühlern

Version 2: 310,00 € ohne Beine und Fühler

Preise versteht sich rein netto, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer am Tag der Rechnungsstellung.
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Trilobit

Steckbrief Harpes neograciles

Trilobit

Lebensraum

Trilobiten waren in der Regel Bewohner des Meeresbodens (Benthos). Die meisten Fossilien liegen aus küstennahen (litoralen) Habitaten, z.T. auch aus mittleren Meerestiefen (Schelfgebiete) vor. Einige lebten in sauerstoffarmen, schlammigen Sedimenten. Die meisten Trilobiten ernährten sich vermutlich als Räuber und/oder Aasfresser. Dies ist vermutlich auch die ursprüngliche Lebensweise. Die Morphologie der Gattung Harpes zeigt Hinweise auf eine Lebensweise als Detritus-/Sedimentfresser oder als Filtrierer.

Zeitalter

Ober-Devon, Frasnium

Vorkommen

Fossile Funde sind bekannt aus dem Unter-Harz, nördliches Sauerland, Kellerwald, Lahn-Dill-Gebiet, Thüringen, Czechien, Südfrankreich

Weitere Informationen

Harpida ist eine Ordnung der Trilobiten, eine ausgestorbene Klasse der  Gliederfüßern (Arthropoda). Die ersten Harpes Trilobiten sind aus dem Ober Kambrium bekannt, die letzten bekannten Arten starben am Ende des Devons aus.

Harpetidentrilobiten sind unter Trilobiten dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vergleichsweise große, halbkreisförmige Krempe um das Cephalon (Kopf) tragen, die häufig von kleinen Poren durchlöchert ist. Es wird angenommen, dass diese Krempe als Filterzufuhrvorrichtung dient. Die Krempe erstreckt sich auf beiden Seiten des Cephalons (Kopf) nach hinten und weist typischerweise eine ausgeprägte Naht entlang der Außenseite auf.

Die Facettenaugen sind typischerweise auf kleine Tuberkel reduziert, obwohl sie starke Grate aufweisen, die sich bis zur Glabella (zentraler Bereich des Cephalons) erstrecken. Sie haben typischerweise auch 12 oder mehr Brustsegmente. Die Pygidien sind normalerweise klein.

Referenz zum Text:

Fortey,Owens; Feeding habits in trilobites, Palaeontology 1999, Vol. 42, Part 3,( pp. 429-465)

Referenzadresse

C. Kurz: Naturmuseum im Ottoneum Kassel