
Modell Beschreibung
Das Modell besteht aus Kunststoff. Drei Module sind einsetzbar und werden mit Magneten in der Position gehalten.Das zweite Modul wird durch zusätzliche Baummodelle ergänzt. Die Bodenmodule sind mit Brailleschrift und normaler Ausgangsschrift beschriftet.
Das Modell ist transportabel in einem Holzkoffer untergebracht. Alle Elemente sind im Deckel zu verstauen, so dass eine leichte Handhabung im Gelände möglich ist. Das Modell wiegt 10 kg, kann an Griffen getragen oder auf einer Paketroller gezogen werden.
Das Modell wurde in Zusammenarbeit mit der Biostation Rösrath entwickelt und von Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve e.V. getestet. die Biologie Station Rhein-Berg Rösrath bietet mit diesem Modell Exkursionen in die Grauwacke-Steinbrüche der Umgebung an.
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Modellansichten
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Blick in die Transportbox. Verschiedene Module sind einzeln entnehmbar.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Felsspalten sind ertastbar.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Unsere Modelle werden von Sehbehinderten getestet.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. 1. Modul: Der Steinbruch wird noch zum Abbau genutzt.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. 2.Modul: Der Steinbruch verwildert nach der Stilllegung.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. 3.Modul: wichtige Lebensräume werden durch den Landschaftsschutz wiederhergestellt.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Blick in die Transportbox. Verschiedene Module sind einzeln entnehmbar.
Taktile Modelle eines Steinbruchs in einer Transportbox.
Taktiles Modell, 2. Modul: Detailansicht: Der Steinbruch verwildert. Alle Module sind mit Braille und Pyramidenschrift beschriftet.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Blick in die Transportbox. Verschiedene Module sind einzeln entnehmbar.
Taktile Modelle eines Steinbruchs. Unsere Modelle werden von Sehbehinderten getestet. Aufsicht.
Weitere Informationen
Das Taktile Modell des Steinbruchs macht den Steinbruch direkt nach der Stilllegung ertastbar. Abbaustufen, Erosionszonen mit Schuttfächer, vergösserte Struktur der Felswand (hier Grauwacke), Felsspalte und -vorsprünge, heruntergefallene Felsen und Wasseransammlungen sind dargestellt.
Ein zweites Modul macht die selben Elemente ertastbar nachdem die Natur sich den stillgelegten Steinbruch wiedererorbert hat. Grosse Bäume und Sträucher verdecken die Felswände, ein Erwärmen durch die Sonne ist nur noch eingeschränkt möglich. Felsspalten als Lebensraum z.B. für Fledermäuse sind nicht mehr frei zugänglich. In Spalten und Felsvorsprüngen wachsen Sträucher. Gras und Binsen überwuchern die Fläche und entziehen den Tümpeln Wasser.
Das dritte Modul macht den Steinbruch nach den Massnahmen durch die Landschaftspflege erfahrbar. Die Bäume wurden weitgehend gefällt nur kleine Sträucher wurden stehen gelassen, der Bewuchs wurde stark entfernt. Die Felswand kann sich durch die Sonne erwärmen und bietet Reptilien einen Lebensraum mit verschiedenen Kleinklimaten. Felsvorsprünge stehen wieder Tieren wie dem Uhu als Warte und Nistplatz zur Verfügung. Die Felsspalten sind wieder frei anzufliegen, um Fledermäusen einen Unterschlupf zu bieten. Regenwasser läuft durch die Spalten zu Boden, Wassertümpel zum Laichen der Gelbbauchunke können sich wieder bilden. Ein Teich wurde angelegt.