Eucobresia glacialis

Modell Beschreibung
Das Modell wurde in Zusammenarbeit mit Ulrich Schneppart gefertigt, der die Originalvorlage aus seiner Sammlung zur Verfügung stellte, um das Tier zu studieren und das Gehäuse abzugiessen.
Es ist aus hochwertigen Kunststoff hergestellt und mit UV-lichtbeständigen Acrylfarben koloriert. Modelliert von Susanne Klein
Größe
Fußlänge: 12 mm
Preis
84,00 €
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Modellansichten Eucobresia glacialis
Modell 1:1, Aufsicht
Eucobresia glacialis - Gletscher Glasschnecke
Modell 1:1, rechte Ansicht von vorne
Eucobresia glacialis - Gletscher Glasschnecke
Modell 1:1, rechte Seitenansicht
Eucobresia glacialis - Gletscher Glasschnecke
Modell 1:1, linke Seitenansicht
Eucobresia glacialis - Gletscher Glasschnecke
Modell 1:1 (12 mm)
Eucobresia glacialis - Gletscher Glasschnecke i st eine Halbnacktschnecke. Sie kann sich in ihr Gehäuse nicht mehr zurückziehen.
Steckbrief Eucobresia glacialis
Lebensraum
Sie lebt an mäßig feuchten Standorten zwischen Felsen und Krautbeständen, auf Almwiesen, Rasenbändern im Fels und Geröllhalden mit Pflanzenbewuchs fast ausschließlich oberhalb der Baumgrenze. In der Schweiz wurde sie im Kanton Wallis bis 2900 m über Meereshöhe gefunden. In Österreich kommt sie zwischen etwa 1000 und 3100 m über Meereshöhe vor. In der Schweiz wurde sie im Höhengürtel zwischen 2000 und 3000 m gefunden. 1)
Vorkommen
Die Art kommt nur in den hochalpinen Regionen der Alpen von Frankreich, der Schweiz, Österreich und Süddeutschland (Allgäuer und Berchtesgadener Alpen) vor. Nach Alba et al. (2004) soll sie auch in den katalanischen Pyrenäen vorkommen. 2)
Weitere Informationen
Die Gletscher-Glasschnecke (Eucobresia glacialis) ist eine „Halbnacktschnecke“ aus der Familie der Glasschnecken (Vitrinidae) und gehört zu den Landlungenschnecken (Stylommatophora). Bei den Gletscher-Glasschnecken ist das Gehäuse bereits soweit reduziert und in den Mantel eingebettet, dass sie sich nicht mehr darin zurückziehen können.
Die Art ist extrem selten und steht auf der Roten Liste in Deutschland.
Referenz zum Text:
1) Lothar Forcart: Monographie der schweizerischen Vitrinidae (Moll. Pulm.). Revue Suisse de Zoologie, 51: 629-678, 1944 Online bei Biodiversity Heritage Library, S. 654-657 als Insulivitrina glacialis.
2) David M. Alba, Antoni Tarruella Ruestes, Jordi Corbella Alonso, Manuel Vilella Tejedo, Glòria Guillén Mestre, Lluís Prats Pi, Josep Quintana Cardona: Addenda a la llista dels mol·luscos. Spira, 1(4): 1-10, 2004 PDF, continentals de Catalunya