Horridonia horrida

Sowerby 1822
Brachiopode, Armfüssler
EN: brachiopod
NL: Armpotigen
F: lampshells
Lebensgroße Rekonstruktion

Modell Beschreibung

Wir bieten zwei Modelle. Variante 1 mit geschlossenen Schalen und Variante2 mit geöffneten Schalen, die sie beim Filtrieren zeigen. Deutlich ist das Lophophor zu erkennen.

Das Modell ist hergestellt aus Kunststoff und ist mit UV-lichtbeständigen Farben kolloriert. Die Stacheln sind zum grössten Teil aus flexiblem Kunststoff hergestellt und brechen nicht leicht ab.

Die Stachelspitzen leuchten bei Schwarzlich blau.

Größe

Schlossbreite 6 cm

Gesamter Platzbedarf ca. 23 x 17 x 12 cm

Preis

Variante 1 mit geschlossenen Schalen: 452,00 €

Variante 2 mit geöffneter Schale: 609,00 €

Preise versteht sich rein netto, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer am Tag der Rechnungsstellung.
Es gelten unsere allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen.

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Modellansichten Horridonia horrida

Brachiopode, Armfüssler

Steckbrief Horridonia horrida

Brachiopode, Armfüssler

Zeitalter

Ober-Ordovizium bis Ober-Perm

Weitere Informationen

Productida, zu denen die Horridonia gehören, gab es seit dem Ober-Ordovizium vor etwa 460 Milionen Jahren. Horridonia horrida ist eine Brachiopode, die am Ende der Permzeit, vor etwa 245 Millionen Jahren ausstarb. Sie fällt besonders durch Ihre langen Stacheln auf, mit denen sie sich vermutlich im Sediment verankerte und gegen Einsinken sicherte. Im Gegensatz zu anderen Brachiopoden verfügt sie nicht über einen Stiel, mit dem sie sich z.B. an einen festen Untergrund halten kann. Sie lebten also zur Hälfte im Sediment, während der andere Teil heraus schaute und Nahrung aus dem Wasser filterte. Es gibt heute keine vergleichbaren Brachiopoden.

Die Dorsalklappe (Stielklappe) ist stark bestachelt während die Ventralklappe (Armklappe) nur am Schlossrand Stacheln zeigt.

Horridonia horrida kommt in 6 Varianten (Unterarten) vor und ist ein bekanntes Leitfossil aus der Permzeit. Wir haben uns für Unterart Horridonia horrida bufoninus entschieden. Vorlagen für die Rekonstruktion waren Fossilfunde von Wolfgang Munk. Als Fossil wird Horridinia horrida teilweise massenhaft im Zechsteinkalk Deutschlands und Großbritanniens gefunden, seltener im Kupferschiefer.

Referenzadresse

C. Kurz: Naturmuseum im Ottoneum Kassel