Helix pomatia

Linnaeus 1758
Weinbergschnecke
EN: Roman Snail, Edible Snail, Apple snail
NL: Wijngaardslak
F: Grande limace rouge, Escargot vigneron, Escargot de Bourgonge
Modell 1:1

Modell Beschreibung

Das Modell ist aus hochwertigem Kunststoff hergestellt und mit UV-lichtbeständigen Acrylfarben koloriert. Modelliert von Susanne Klein.
Je nach Region können Weinbergschnecken in der Farbe variieren. Wir bieten darum das Modell in drei Farbvarianten an.  Bitte wählen Sie bei der Bestellung.

Wir bieten auch ein Modell bei der Eiablage mit vorgefertigter Legehöhle und einem Gelege von 26 Eiern. Das Podest kann auch als Keil geliefert werden, der so leicht in Dioramen eingebaut werden kann. Wir nutzen zur Gestaltung der Oberfläche Erde. Auf Wunsch nutzen wir dazu die regional typische Erde, wenn sie uns zur Verfügung gestellt wird.

Größe

Fusslänge 88 mm,
Gehäusehöhe 48 mm

Podest inkl. Schnecke bei der Eiablage: 9 cm hoch, 8 cm breit, 8 am tief

Preis

Schneckenmodell: 242,00 €

Schneckenmodell bei der Eiablage mit Podest: 397,00 €

Preise versteht sich rein netto, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer am Tag der Rechnungsstellung.
Es gelten unsere allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Fragen Sie dieses Modell an:

15 + 12 =

Modellansichten Helix pomatia

Weinbergschnecke

Steckbrief Helix pomatia

Weinbergschnecke

Lebensraum

Lichte Wälder, Gebüsche und Hecken; wärmeliebend, doch nicht in trockenen Hängen ohne Pflanzendeckung; meidet auch ganz schattige, sehr feuchte Wälder; bevorzugt niedere bis mittlere Lagen, geht aber in den alpen stellenweise bis 2000m NN; in weiten Teilen des Verbreitungsgebiets Kulturfolger, heute aber durch Biotopvernichtung infolge Ausräumung und Vergiftung der Landschaft bedroht.

Vorkommen

Südost- und Mitteleuropa; im Norden bis Südschweden, im Westen bis Südengland und Mittelfrankreich; im Osten durch ganz Polen bis Estland, Weißrussland und in der Westukraine; Norditalien und nördliche und mittlere Balkanhalbinsel bis Makedonien.

Weitere Informationen

Sie ist angewiesen auf kalksalzhaltige Nahrung und kalkigen Untergrund, um Ihr Gehäuse bauen zu können. Saure Böden meidet sie.

Nach der Paarung graben die Tiere – meist an bevorzugten immer wieder aufgesuchten Stellen  – eine Legehöhle, was mehrere Tage dauern kann und wobei die Fusssohle wie ein Förderband eingesetzt wird. In die etwa 4 cm tief gelegene Höhlung werden 40-60 kugelige, ledrig-weißhäutige bis zart kalkschalige Eier abgelegt.

Referenz zum Text:

FALKNER, G. (1989): Der farbige Naturführer – Weichtiere. Lizenzausgabe mit Genehmigung der Mosaik Verlag GmbH, München für die Bertelsmann Club GmbH, Gütersloh. S. 250.